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Kosten für Arzneimittel-Verordnungen weiter gestiegen

16.06.2009

In den vergangenen 16 Jahren sind die Kosten für eine Arzneimittel-Verordnung in Deutschland um 175 Prozent gestiegen. Das gab jetzt das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) bekannt. Während 1992 die Verordnung eines Medikamentes noch rund 16 Euro kostete, waren es 2008 bereits knapp 44 Euro. Die Anzahl der Verordnungen hat sich im gleichen Zeitraum jedoch in etwa halbiert.

Grund für diesen Rückgang ist laut WIdO das sogenannte Gesundheitsmodernisierungsgesetzt, das 2004 in Kraft trat. Seitdem werden die Kosten für rezeptfreie Arzneimittel nicht mehr von der Krankenkasse übernommen, die Mehrheit der Patienten muss diese nun selber zahlen. Ein weiterer Bestandteil des Gesetzes war die Praxisgebühr in Höhe von zehn Euro pro Quartal.

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