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Mehr Frauen in hochqualifizierten Berufen

Der Anteil von Frauen in naturwissenschaftlichen Berufen ist seit 1994 von 20 auf 30 Prozent gestiegen. Das zeigt eine Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB). Der Studie zufolge fassen Frauen also nicht nur zunehmend im Studium, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt besser Fuß. Zunehmend würden die besseren Schul- und Ausbildungsabschlüsse auch zu einer besseren Positionierung in hochqualifizierten Berufen führen.

Dennoch seien Frauen gegenüber Männern auf dem Arbeitsmarkt noch immer im Nachteil. Das Risiko, arbeitslos zu werden, sei bei Ingenieurinnen beispielsweise doppelt so hoch wie bei den männlichen Kollegen. Außerdem seien die Aufstiegschancen noch immer deutlich schlechter und das Lohnniveau niedriger als bei den Männern.

Auch der SoVD-Landesverband Niedersachsen macht auf die massive Einkommens-Diskriminierung von Frauen aufmerksam. „Frauen müssen fast fünfzehn Monate arbeiten, um auf dasselbe Einkommen wie Männer in zwölf Monaten zu kommen“, sagt die Frauensprecherin des SoVD-Landesverbandes, Elisabeth Wohlert. Neben der zentralen Forderung nach gleicher Bezahlung macht sich der SoVD-Landesverband Niedersachsen auch für einen gesetzlichen Mindestlohn stark. Dieser käme insbesondere Frauen zugute, da sie besonders oft im Niedriglohnsektor beschäftigt sind.




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