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Längerer Bezug von Arbeitslosengeld I könnte Abstieg verhindern

20.07.2009

Aufgrund der befürchteten Entlassungswelle durch die Finanzkrise setzen sich Wirtschaftsexperten für einen längeren Bezug von Arbeitslosengeld I ein. In diesem Zusammenhang forderte Wolfgang Franz, Vorsitzender des Sachverständigenrates der Bundesregierung, die Verlängerung um mehrere Monate. Denn: Die Arbeitsmarktlage und die Arbeitslosenzahlen werden sich Franz zufolge weiter verschlechtern.

„Wir werden um die Jahreswende die Vier-Millionen-Marke reißen, daran wird auch die Kurzarbeit nichts ändern“, sagte Franz. Mit einer längeren Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I könne der rasche Abstieg in das Arbeitslosengeld II (Hartz IV) verhindert werden. Derzeit wird das Arbeitslosengeld I maximal zwölf Monate gezahlt. Ältere Arbeitslose erhalten die Leistung höchstens 24 Monate.




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