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Immer mehr arbeiten zu Niedriglöhnen

06.08.2009

In vielen Beschäftigungsgruppen ist seit den 90er Jahren der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten deutlich gestiegen. Das geht aus einer Untersuchung des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen hervor. Bereits 2007 arbeitete jeder Fünfte unter der Niedriglohnschwelle von 9,62 Euro pro Stunde für Westdeutschland beziehungsweise 7,18 Euro pro Stunde für Ostdeutschland.

Besonders besorgniserregend: Die Forscher des IAQ beobachteten eine drastische Zunahme von Niedriglöhnen bei Beschäftigten mit einer Berufsausbildung. Außerdem sind dem Report zufolge die „Niedrigstlöhne“ von unter sechs Euro pro Stunde stark angestiegen.




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