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Weniger Lohn, aber mehr Abgaben

13.08.2009

Anders als in früheren Aufschwungphasen haben die deutschen Arbeitnehmer am Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahre nicht profitiert. Stattdessen mussten die Beschäftigten bis 2008 ein Einkommensminus hinnehmen. Das geht aus einer jetzt veröffentlichten Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor. Während die Löhne seit 2004 im Durchschnitt sanken, stiegen die Einkünfte von Selbstständigen laut Untersuchung dagegen deutlich an.

Darüber hinaus werden Arbeitnehmer im Gegensatz zu Arbeitgebern und Beamten überdurchschnittlich stark mit Abgaben belastet. Die DIW-Studie ergab weiterhin, dass die Lohnsteigerungen der Jahre 2003 bis 2008 durch die Inflation zunichte gemacht wurden. Besonders bemerkenswert sei, dass trotz einer zunehmend besseren Qualifizierung der Beschäftigten ein Einkommensminus entstanden sei.




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