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Patientenverfügung: Neues Gesetz tritt in Kraft

01.09.2009

Nach langer Diskussion tritt am 1. September 2009 das Patientenverfügungsgesetz in Kraft. Damit werden die Bestimmungen von Patienten erstmals rechtlich verbindlich geregelt. Bislang mussten Ärzte zwar eine solche Verfügung auch schon beachten, trotzdem hat an vielen Stellen Unsicherheit geherrscht. Mit der Patientenverfügung soll Patienten die Möglichkeit gegeben werden, Entscheidungen über Behandlungsformen und lebenserhaltende Maßnahmen für den Fall, dass sie ihren Willen nicht mehr äußern können, zu treffen.

Mit dem neuen Gesetz wird dem Recht auf Selbstbestimmung, das in der Verfassung festgeschrieben ist, Rechnung getragen. Für konkrete Informationen zum Verfassen und Formulieren von Patientenverfügungen steht Ratsuchenden das Beratungsangebot der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) zur Verfügung.

Die UPD ist kostenlos telefonisch erreichbar (0800/0117722). Daneben ist weiterhin die regionale Beratungsstelle der UPD Hannover in der Herschelstraße 31 unter den bekannten Festnetz-Telefonnummern 0511/7014829, -73 und -81 zu erreichen. Persönlich stehen die Mitarbeiter dort montags und mittwochs von 9 bis 13 Uhr, dienstags von 9 bis 16 sowie donnerstags von 14 bis 18 Uhr für ebenfalls kostenlose Beratungen zur Verfügung.

Die UPD unterstützt Hilfesuchende seit Anfang 2007 in 22 Beratungsstellen in ganz Deutschland sowie über das bundesweite Beratungstelefon. Monatlich suchen etwa 4.000 Patienten den Rat der UPD.





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