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Neue Vorschriften für Behindertenparkplätze

08.09.2009

Für Behindertenparkplätze gelten neue bundeseinheitliche Regelungen. Neben den Schwerbehinderten mit einer außergewöhnlichen Gehbehinderung (Schwerbehindertenausweis mit der Kennzeichnung „aG“) dürfen diese Behindertenparkplätze nun von mehr mobilitätseingeschränkten Menschen genutzt werden. Somit können jetzt auch Betroffene mit Contergan-Schäden oder vergleichbaren Einschränkungen dort parken.

Durch die Neuregelungen können auch Behinderte mit den Merkzeichen „G“ und „B“ im Ausweis und einer gleichzeitigen Funktionsstörung der Lendenwirbelsäule oder der unteren Gliedmaßen und einem Grad der Behinderung von 80 oder höher haben, eine Parkerleichterung beantragen. Ebenso dürfen Menschen mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa Behindertenparkplätze nutzen, sofern bei ihnen ein Grad der Behinderung von mindestens 60 vorliegt.

Die Parkerleichterung können Betroffene bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde beantragen. Damit dürfen mobilitätseingeschränkte Menschen bis zu drei Stunden im eingeschränkten Halteverbot, während der Ladezeiten in Fußgängerzonen, gebührenfrei an Parkuhren sowie auf Anwohnerparkplätzen parken.




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