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Einkommenskluft wird immer größer

Der Unterschied zwischen niedrigen und mittleren Einkommen wird in Deutschland immer größer. Das zeigt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung. So habe Ende der neunziger Jahre ein Geringverdiener mit einem Vollzeitjob 64 Prozent des Lohnes eines Arbeitnehmers mit mittlerem Einkommen erhalten. 2007 sei diese Zahl jedoch auf 53 Prozent zurück gegangen. International betrachtet sei dies der stärkste Rückgang innerhalb der 20 untersuchten OECD-Länder.

Der Untersuchung zufolge haben diese Lohnunterschiede mittlerweile das Niveau von Großbritannien und den Ländern erreicht, die den sozialen Ausgleich im Bereich der Beschäftigungspolitik vernachlässigen. In dem Großteil der anderen Länder seien die Einkommensunterschiede weitaus weniger ausgeprägt. Insbesondere Jugendliche, Ältere und geringer Qualifizierte zählten zu den Hauptleidtragenden der Wirtschaftskrise.




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