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Fehlzeiten wegen psychischer Belastung nehmen zu

30.11.2009

In Deutschland nehmen die Fehlzeiten zu. Das zeigt jetzt der Fehlzeiten-Report 2009 der AOK. Demnach waren die rund zehn Millionen AOK-Mitglieder 2008 im Durchschnitt 17 Tage krankgeschrieben, ein Jahr zuvor waren es noch 16,3 Tage. Grund für die Zunahme der Fehlzeiten sind in erster Linie psychische Erkrankungen. Die Zahl der psychisch kranken Arbeitnehmer ist der Untersuchung zufolge seit 1995 um 80 Prozent gestiegen.

Darüber hinaus dauert diese Art der Erkrankung lang: Während sich die Fehltage durchschnittlich auf 22,5 belaufen, fehlen Mitarbeiter bei Atemwegserkrankungen beispielsweise nur 6,4 Tage. Als Grund für diesen Anstieg nennt die AOK den stark gestiegenen Termin- und Leistungsdruck sowie die zunehmenden mentalen Belastungen insbesondere im Dienstleistungsbereich.

Eine Befragung von etwa 2.000 Arbeitnehmern hat aber auch gezeigt, dass sich viele aus Sorge um ihren Arbeitsplatz nicht krank melden. Als Möglichkeit zur Senkung von psychischen Belastungen nennt der Fehlzeiten-Report unter anderem eine offene Kommunikation im Unternehmen, Mitarbeiterbeteiligung sowie die Förderung von Teamarbeit.




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