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Steuern: Pauschale für Menschen mit Behinderung

24.02.2010

Menschen mit einer Behinderung können ihre zusätzlichen Kosten über die sogenannte „Behindertenpauschale“ bei der Steuer geltend machen. Darauf weist die Bundessteuerberaterkammer in Berlin hin. Dabei seien keine Einzelnachweise notwendig. Stattdessen könne der Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte des Betroffenen eingetragen werden. Die Höhe dieser Pauschale richte sich nach dem Grad der Behinderung.

Bei einem Behinderungsgrad zwischen 25 und 30 liege der Betrag bei 310 Euro, bei einem Grad der Behinderung von mindestens 95 Prozent bei 1.420 Euro. Blinden Menschen stehe ein Pauschalbetrag von 3.700 Euro zu. Die Kammer weist jedoch darauf hin, dass Menschen mit einem Grad der Behinderung zwischen 25 und 50 einen gesetzlichen Rentenanspruch oder entsprechende Bezüge erhalten müssen, um die Pauschale für sich geltend machen zu können.

Seien die regelmäßigen Kosten jedoch höher als der Pauschalbetrag, könnten Betroffene diese darüber hinaus durch Einzelnachweise steuerlich absetzen. In Einzelfällen seien auch Kosten absetzbar, die nicht regelmäßig auftreten – wie etwa Fahrten zum Arzt oder Kosten für Umbaumaßnahmen.




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