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Immer mehr Menschen sind Geringverdiener

In Deutschland arbeiten immer mehr Menschen zu Niedriglöhnen. Mindestens 16 Prozent der Vollbeschäftigten verdienen somit weniger als 1.800 Euro brutto im Monat. Das geht aus einer bislang unveröffentlichten Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hervor. Von den westlichen Bundesländern weisen insbesondere Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen eine hohe Rate an Geringverdienern auf.

Insgesamt erhalten doppelt so viele Frauen wie Männer einen niedrigen Lohn. Besonders betroffen sind der Dienstleistungssektor und die Leiharbeit. Dabei ist im internationalen Vergleich davon auszugehen, dass der Anteil von Geringverdienern in Deutschland noch weiter steigt. Dem Statistischen Bundesamt zufolge sind all jene Haushalte armutsgefährdet, die weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Haushaltseinkommens verdienen. Im Zeitraum von 1998 bis 2008 ist die Zahl der armutsgefährdeten Erwerbstätigen um etwa 60 Prozent gestiegen. Betroffen sind also mehr als sechs Prozent der Beschäftigten in ganz Deutschland.




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