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Arbeitsbelastung von Pflegern steigt

Die Arbeitsbelastung von Pflegern in Krankenhäusern ist deutlich gestiegen. Das geht aus der Studie „Pflege-Thermometer 2009“ des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung (dip) hervor. Dabei gaben nur 5,6 Prozent der Befragten an, im vergangenen halben Jahr keine Überstunden gemacht zu haben. 40 Prozent kamen im gleichen Zeitraum auf 46 bis 70 Überstunden. Ebenfalls 40 Prozent von ihnen konnten dabei die geleisteten Überstunden in Freizeit umwandeln und so die Mehrbelastung ausgleichen.

Der Untersuchung zufolge hat diese hohe Belastung Auswirkungen auf die Qualität der Pflege. So gab etwas mehr als die Hälfte der Befragten an, dass sie Fehler bei der Medikamentengabe, beim Verbandswechsel und bei Hygienemaßnahmen nicht ausschließen könnten. Aus dem „Pflege-Thermometer 2009“ geht laut den Studienautoren auch hervor, dass diese Belastungssituation auf den massiven Stellenabbau in der Krankenhauspflege zurückzuführen ist.

Hier können sich Interessierte die Erhebung als pdf-Dokument herunterladen.




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