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Preise für Arzneimittel steigen

20 Medikamente sind für insgesamt ein Fünftel der Arzneiausgaben in Deutschland verantwortlich.  Das geht aus dem „Arzneimittel-Report 2010“ hervor, den die Krankenkasse Barmer GEK veröffentlicht hat. Demnach werden die Budgets der Krankenkassen hauptsächlich durch Medikamente gegen Rheuma, Krebs, Asthma oder Multiple Sklerose belastet. Außerdem gebe es Steigerungsraten von bis zu 25 Prozent. Durchschnittlich seien die Arzneiausgaben im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent gestiegen.

Die Barmer GEK warnt in ihrer Untersuchung vor einer Überforderung der gesetzlichen Krankenkassen durch die hohen Preise. Außerdem sei es unverständlich, warum ein bestimmtes Krebsmedikament 1.800 Euro, in Deutschland hingegen 2.800 Euro koste. Während die Preise für Präparate gegen Multiple Sklerose 2009 zwischen zwölf und 24 Prozent gestiegen sind, verzeichneten zwei neue Rheumamittel Ausgabensprünge um 20 bis 25 Prozent.




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