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Zu viele Langzeitarbeitslose in Deutschland

Deutsche bleiben im Durchschnitt länger arbeitslos als Betroffene in anderen Ländern. Das ergab eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). So seien im vergangenen Jahr mehr als 60 Prozent in Deutschland länger als ein halbes Jahr ohne Beschäftigung gewesen. Im Durchschnitt der OECD-Länder habe dieser Wert nur bei 40 Prozent gelegen. Die Quote der Betroffenen, die länger als ein Jahr arbeitslos sei, sei in Deutschland sogar doppelt so hoch wie im OECD-Schnitt.

Die Wissenschaftler halten es darüber hinaus für schwierig, dass deutsche Arbeitslose stark mit Abgaben belastet werden und Transferleistungen verlieren, sobald sie einen Job annehmen, der mehr als geringfügig ist. Auffällig sei darüber hinaus, dass im Vergleich zu anderen Industriestaaten in Deutschland weniger ältere Menschen arbeiten.




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