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Befristete Verträge werden seltener umgewandelt

2009 wurden in Deutschland weniger befristete Arbeitsverhältnisse in unbefristete umgewandelt als noch im Jahr zuvor. 2008 erhielten 52 Prozent der befristet Angestellten einen unbefristeten Vertrag, 2009 waren es nur noch 45 Prozent. Das teilte jetzt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit mit.

Der Anteil der befristeten Verträge sei im vergangenen Jahr bei etwa gleichbleibender Zahl der Beschäftigten auf 8,8 Prozent zurückgegangen. 2008 habe dieser Wert jedoch bei 9,3 Prozent gelegen und war damit so hoch wie nie zuvor. Dass der Rückgang der befristeten Beschäftigungen insgesamt eher gering ist, erklärt das IAB damit, dass die meisten betroffenen Arbeitnehmer nicht in konjunkturabhängigen Branchen wie etwa dem Produktionssektor arbeiten. Vielmehr seien sie in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Sozialwesen und öffentlichen und gemeinnützigen Einrichtungen beschäftigt.




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