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Arbeitslosigkeit macht krank

Arbeitslosigkeit führt bei den Betroffenen nicht nur zu Einkommensverlusten, sondern auch zu Krankheit. Das belegt jetzt eine Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Demnach sind Arbeitssuchende – je nach Altersgruppe – in etwa doppelt so häufig krank wie Erwerbstätige. Der Grund dafür: Je länger die Arbeitslosigkeit dauere und je geringer die Aussichten auf eine Beschäftigung seien, desto belastender werde die Situation für den Betroffenen und seine Familie.

Der Studie zufolge liegt die Krankenquote in der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen unter Erwerbstätigen bei drei Prozent – bei Arbeitslosen hingegen bei über vier Prozent. Die Untersuchung ergab weiterhin, dass diese Unterschiede mit zunehmendem Alter größer werden. Der DGB kritisierte in diesem Zusammenhang, dass es in Deutschland kaum Gesundheitsförderung von Erwerbslosen gebe, und die Arbeitslosen nur wenig von Präventionsmaßnahmen der Krankenkassen profitieren.




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