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Bundesrechnungshof hält Ein-Euro-Jobs für wirkungslos

Ein-Euro-Jobs sind kein geeignetes Mittel, um Erwerbslose zurück in den Arbeitsmarkt zu bringen. Stattdessen verdrängen sie reguläre Arbeitsverhältnisse. Das geht aus dem Bericht „Durchführung der Grundsicherung für Arbeitssuchende“ des Bundesrechnungshofes hervor. Ein-Euro-Jobs seien bei der Suche nach einer festen Arbeit nicht hilfreich.

In den meisten Fällen handele es sich bei den geförderten Tätigkeiten um reguläre Aufgaben der öffentlichen Verwaltung. Ein-Euro-Jobs böten die Möglichkeit, herkömmliche Arbeitskräfte einzusparen oder einen Personalmangel auszugleichen. Der Untersuchung zufolge handelt es sich dabei oftmals um die Mitnahme von Fördergeldern.

Außerdem kritisiert der Bundesrechnungshof die Qualität der Vermittlung von Hartz-IV-Empfängern. Die Integration der Erwerbslosen habe sich in den vergangenen Jahren nicht wesentlich verbessert. Noch immer dauere die Vermittlung zu lange, die Beratung sei zu sporadisch und zu wenig auf den Einzelnen zugeschnitten.




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