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Noch immer kaum Frauen in Führungspositionen

Noch immer gibt es in Deutschland in Aufsichtsräten und Vorständen kaum Frauen. Das geht aus dem „DIW-Managerinnen-Barometer“ hervor, das das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) veröffentlicht hat. Demnach lag der Frauenanteil im vergangenen Jahr in den Vorständen der Top-200-Unternehmen bei 3,2 Prozent, in den größten 100 Unternehmen sogar lediglich bei 2,2 Prozent. 877 von 906 Vorstandsposten seien somit von Männern besetzt.

Besonders schlecht sähe es für Frauen in der Finanzbranche aus. Obwohl bei Banken und Sparkassen über die Hälfte der Beschäftigten Frauen sind, liegt ihr Anteil in den Vorständen bei nur 2,9 Prozent und damit nur 0,4 Prozent höher als 2006.

In deutschen Aufsichtsräten seien auf den ersten Blick mehr Frauen vertreten. Immerhin über zehn Prozent der Posten sind mit Frauen besetzt. Der DIW-Untersuchung zufolge liegt dies jedoch an den Mitbestimmungsregeln – mehr als 70 Prozent der Frauen in Aufsichtsräten sind Arbeitnehmervertreterinnen.

Das „DIW-Managerinnen-Barometer“ beobachtet seit 2006 die Entwicklung bei der Besetzung von Führungspositionen in großen deutschen Unternehmen durch Frauen und Männer. Einmal jährlich wird dazu die Anzahl der Frauen in den Vorständen und Aufsichtsräten ausgewertet. Außerdem werden die Entwicklungen im Finanzbereich und im Versicherungswesen untersucht.

Hier können Sie sich die Studie als pdf-Dokument herunterladen.




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