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Zusatzleistungen in erster Linie für Einkommensstarke

Das Angebot privater Zusatzleistungen in Arztpraxen hat weiter zugenommen. Inzwischen werden mehr als jedem vierten Versicherten eine solche individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) angeboten, die er selbst bezahlen muss. Das geht aus einer Untersuchung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervor. Ob der Arzt eine solche Zusatzleistung anbietet, hängt der Studie zufolge stark vom Einkommen und der Bildung des Patienten ab. Der Gesundheitszustand und das Alter spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle.

So wurden etwa 2001 nur knapp neun Prozent der Patienten auf IGeL angesprochen, im vergangenen Jahr lag dieser Wert bereits bei über 28 Prozent. Dabei handelte es sich in den meisten Fällen um Ultraschall- und Blutuntersuchungen, Laborleistungen sowie Medikamente, Heil- und Hilfsmittel.

Hier können Sie sich die Studie des WIdO als pdf-Dokument herunterladen.




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