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Report zeigt regionale Entwicklung von Demenzerkrankungen

Mit dem „Demenz-Report 2011“ hat das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung jetzt eine Untersuchung vorgelegt, in der die regionale Entwicklung von Demenzkrankheiten in den kommenden Jahren dargestellt wird. Denn: Die zunehmende Alterung der Gesellschaft bringt es mit sich, dass der Anteil der Menschen mit diesem Krankheitsbild an der Gesamtbevölkerung steigt. Derzeit liegt der entsprechende Wert bei rund 1.600 je 100.000 Einwohner – innerhalb der nächsten 30 Jahre dürfte sich der Anteil jedoch verdoppeln.

Die Studie kommt aber auch zu dem Schluss, dass die Entwicklung regional sehr unterschiedlich ausfällt. Während die niedersächsischen Kreise Cloppenburg und Vechta deutlich über dem Durchschnitt liegen, ist davon auszugehen, dass sich die Zahl der Demenzkranken in weiten Teilen Ostdeutschlands aufgrund der großen Abwanderung bereit 2025 verdoppelt.

Dem Berlin-Institut zufolge sei eine solche regionale Aufschlüsselung wichtig, damit Kommunen und Kreise anhand der Daten besser planen und entsprechende Vorkehrungen treffen können. Denn insbesondere in dünn besiedelten Landstrichen sei es schwierig, eine angemessene medizinische Versorgung aufrechtzuerhalten. So gibt der „Demenz-Report“ auch einen Überblick über Modelle und Initiativen, die zeigen, wie sich Kommunen auf die Alterung der Gesellschaft einstellen können.

Hier können Sie sich den Report als pdf-Dokument herunterladen.




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