Startseite Ihres Sozialverbandes (Landesverband Niedersachsen) > Themen > Arbeitsmarkt > Aktuelles > Arbeitslose dürfen Urlaub machen – ein Anspruch besteht jedoch nicht


SoVD - Sozialverband Deutschland e.V. - Startseite

Arbeitslose dürfen Urlaub machen – ein Anspruch besteht jedoch nicht

Bezieher von Arbeitslosengeld I können im Jahr bis zu drei Wochen verreisen und weiterhin entsprechende Bezüge erhalten. Ein genereller Anspruch auf Urlaub besteht jedoch nicht. Darauf weist jetzt die Agentur für Arbeit hin. Wichtig ist dabei, dass ein „Antrag auf Ortsabwesenheit“ gestellt wird. Dies sollte kurzfristig geschehen, da der Urlaub nur genehmigt wird, wenn in absehbarer Zeit keine Weiterbildungsmaßnahmen oder Bewerbungstermine anstehen.

Das Arbeitslosengeld wird jedoch nur für drei Urlaubswochen gezahlt. Ist der Betroffene länger als sechs zusammenhängende Wochen abwesend, erhält er für den gesamten Zeitraum keine Leistungen. Für Empfänger des Arbeitslosengeldes II („Hartz IV“) gelten im Prinzip die gleichen Regelungen. Wichtig ist dabei allerdings, dass er sich am ersten Tag nach seiner Rückkehr bei seiner zuständigen Behörde meldet. Ansonsten kann eine Rückforderung der Bezüge drohen.

Bei Fragen zu dem Thema stehen Ratsuchenden auch die Mitarbeiter in den rund 60 SoVD-Beratungszentren in ganz Niedersachsen zur Verfügung.




>> Zum Seitenanfang