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Niedersachsen nutzen Krebsvorsorge nur selten

Die Niedersachsen nutzen die Möglichkeiten der Krebsfrüherkennung viel zu wenig. Das zeigt eine Auswertung der Techniker Krankenkasse. Demnach haben im vergangenen Jahr lediglich 56 Prozent der Frauen und nur 26 Prozent der Männer eine entsprechende Vorsorgeuntersuchung durchführen lassen. Im Vergleich zum Jahr 2009 sei dies ein Rückgang um sieben Prozent bei den Männern und sechs Prozent bei den Frauen.

Auch im Vergleich mit anderen Bundesländern schneide Niedersachsen schlecht ab. Bei der Vorsorge belegten die Frauen den fünftletzten Platz, die Männer befänden sich im Mittelfeld. Die Gründe für das Desinteresse zeigt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts „Forsa“: Viele gingen nur zum Arzt, wenn sie krank seien. Über 42 Prozent der Befragten gaben außerdem an, nicht zu wissen, welche Vorsorgemaßnahmen ihnen zustehen. Jeder Vierte meidet der Befragung zufolge die Untersuchung, weil er sich nicht mit dem Thema Krebs auseinandersetzen möchte.

Jährlich erkranken laut Techniker Krankenkasse 40.000 Menschen in Niedersachsen an einem bösartigen Tumor – über 20.000 sterben jährlich daran. Die häufigste Krebserkrankung sei Brustkrebs bei den Frauen und Prostatakrebs bei den Männern.




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