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Jeder Fünfte geht krankheitsbedingt in Frührente

Fast jeder fünfte Arbeitnehmer kann nicht bis zum regulären Rentenalter arbeiten. Das ergab eine Untersuchung, die unter anderem von der Freien Universität Berlin und dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung durchgeführt wurde. Der Studie zufolge beeinflussen insbesondere die Qualifikation, das Geschlecht und auch der Wohnort die frühzeitige Beendigung des Arbeitslebens – je höher die Bildung, desto geringer ist etwa das Risiko einer Erwerbsminderung.

Insgesamt trügen Männer aus Ostdeutschland ohne Berufsausbildung das höchste Risiko, arbeitsunfähig zu werden. Dieser Wert sei etwa zehnmal so hoch wie bei Akademikern in den alten Bundesländern. Besonders gravierend seien die Unterschiede bei Herz-Kreislauf- und bei Muskel-Skelett-Erkrankungen. Deutlich kleiner falle der Unterschied jedoch bei psychischen Leiden aus.

Für die Studie wurden die anonymisierten Daten von rund 127.000 Menschen mit einer Erwerbsminderungsrente ausgewertet.

Auch der SoVD hat sich mit dem Thema beschäftigt und einen Fünf-Punkte-Plan zur Verhinderung von Armut durch Erwerbsminderung vorgelegt. Die Broschüre kann hier als pdf-Dokument heruntergeladen werden.




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