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Chronisch Kranke: Nahrungsergänzungsmittel nicht steuerlich absetzbar

Chronisch Kranke können Aufwendungen für Nahrungsergänzungsmittel nicht als außergewöhnliche Belastungen von der Steuer absetzen. Das hat jetzt das niedersächsische Finanzgericht entschieden. Geklagt hatte eine Frau, die an Multipler Sklerose leidet und somit krankheitsbedingt in ihrer Nahrungsaufnahme eingeschränkt ist. Zum Ausgleich soll sie Nahrungsergänzungsmittel nehmen. Diese Notwendigkeit hat auch ihr behandelnder Arzt bestätigt.

Die hannoverschen Richter kommen in ihrem Urteil jedoch zu dem Schluss, dass es sich bei den Nahrungsergänzungsmitteln um eine Diätverpflegung handele, die nicht als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden könnten. Dies gelte auch, wenn die Einnahme solcher Präparate mit einer Krankheit in Verbindung stünden oder die Notwendigkeit durch einen Arzt bestätigt werde (Az.: 12 K127/10).




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