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Arbeitsfähigkeit muss belegt werden

Will ein berufsunfähiger Beschäftigter wieder arbeiten, muss er durch ein ärztliches Attest belegen, dass er wieder gesund ist. Das hat das Arbeitsgericht Iserlohn entschieden. Geklagt hatte ein Arbeitnehmer, der eineinhalb Jahre arbeitsunfähig war. Nachdem die Krankengeldzahlung auslief, musste er Hartz IV beantragen.

Daraufhin teilte der Kläger seinem Arbeitgeber mit, dass er seines Erachtens wieder arbeiten könne. Der Arbeitgeber lehnt jedoch eine Beschäftigung ab, da es seiner Auffassung nach Indizien gebe, dass der Betroffene weiterhin arbeitsunfähig sei. Dies unterstützten die Richter nun in ihrem Urteil. Der Arbeitnehmer müsse einen Beleg – etwa ein ärztliches Attest – dafür erbringen, dass er wieder gesund sei (Az.: 4 Ca 1444/10).




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