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Löhne in Deutschland steigen kaum

Die Arbeitnehmerlöhne sind in den vergangenen zehn Jahren in Deutschland kaum gestiegen. Das zeigt eine neue Arbeitsmarktstudie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). So seien die realen Nettostundenlöhne – also die Teuerungsrate abgezogen – lediglich um 1,4 Prozent gestiegen. Ähnlich sieht laut DIW die Lage bei den Monatseinkommen aus: Sie seien in dem Zeitraum zwischen einem und 23 Prozent gesunken.

Das DIW kommen aber auch zu dem Schluss, dass sich die Beschäftigungsstrukturen in den vergangenen Jahren deutlich verändert haben. So seien die beruflichen Anforderungen an die Arbeitnehmer gewachsen. Und obwohl gerade die qualifizierte Arbeit zugenommen habe, sei die Lohnentwicklung in dem Sektor schwach geblieben.

Für die Studie werteten die Forscher Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus. Für das SOEP werden in regelmäßigen Abständen über 12.000 Privathaushalte in Deutschland repräsentativ befragt.




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