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Pflege-Mindestlohn sorgt nicht für Jobabbau

Der Mindestlohn in der Pflegebranche hat nicht zum Abbau von Arbeitsplätzen geführt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bundesarbeitsministeriums. Allerdings ist er nicht dazu geeignet, die Attraktivität des Berufes zu erhöhen – dazu ist er zu niedrig.

Forderungen nach einem höheren Mindestlohn sowie nach einheitlichen Sätzen für West- und Ostdeutschland sind der Gewerkschaft Verdi zufolge jedoch am privaten Arbeitgeberverband gescheitert. Insgesamt zeigt die Untersuchung aber: Der Pflege-Mindestlohn hat positive Auswirkungen auf die Löhne und den Wettbewerb.

Mit dem Mindestlohngesetz in der Pflege wurde 2009 festgelegt, dass Pflegehilfskräfte ohne abgeschlossene fachspezifische Berufsausbildung in den alten Bundesländern einen Stundenlohn von 8,50 Euro brutto, in den neuen Bundesländern von 7,50 Euro erhalten. Zum 1. Januar 2012 hat sich der Mindestlohn um jeweils 0,25 Euro erhöht.




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