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Witwen- und Witwerrente künftig mit 47 Jahren

Wer seinen Ehepartner verliert, erhält mit der Rente für Witwen und Witwer eine Art Unterhalt. Bislang gab es den vollen Betrag mit 45 Jahren. In Zukunft müssen Hinterbliebene hierfür zwei Jahre älter sein: Bis 2029 steigt die Altersgrenze Schritt für Schritt auf 47 Jahre an. Darauf weist jetzt die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover hin.

Bis 2023 steigt das Alter, ab dem Witwen und Witwer die Rente erhalten können, um einen Monat pro Jahr, bis 2029 dann um zwei Monate pro Jahr. Entscheidend ist dabei, in welchem Jahr der Ehepartner verstorben ist. Diejenigen, die in diesem Jahr ihren Partner verlieren, erhalten die Rente demnach mit 45 Jahren und einem Monat. Für jüngere Hinterbliebene, deren Ehefrau oder –mann bereits vor Jahresbeginn gestorben ist, gilt weiterhin die alte Regelung: Sie haben mit 45 Jahren Anspruch auf die Rente. In Ausnahmefällen wird die Rente auch schon früher gezahlt – etwa wenn der Betroffene ein Kind erzieht oder eine Rente wegen Erwerbsminderung bezieht.

Bei Fragen rund um das Thema Rente können sich Ratsuchende an die SoVD-Beratungszentren in ganz Niedersachsen wenden. Eine Übersicht über die Beratungszentren gibt es hier.




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