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Reform: Rente mit 67 bringt Änderungen mit sich

Pünktlich mit dem 65. Lebensjahr den Ruhestand einläuten - das ist seit dem 1. Januar Geschichte. Denn: Das Renteneintrittsalter wird schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben. Der Jahrgang 1964 ist dann der erste, für den die Rente mit 67 voll zum Tragen kommt. Doch die Rentenreform bringt nicht nur bei der herkömmlichen Regelaltersrente Änderungen mit sich, auch bei den anderen Rentenarten für Schwerbehinderte, Frauen sowie bei der Altersrente nach Arbeitslosigkeit und Altersteilzeit gibt es Neuerungen.

So wird auch bei der Altersrente für Schwerbehinderte das Eintrittsalter von 63 auf 65 Jahre angehoben - allerdings erst ab Jahrgang 1952. Diese Rentenarten können diejenigen in Anspruch nehmen, die einen Grad der Behinderung von mindestens 50 und zugleich 35 Versicherungsjahre nachweisen können. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, ist eine Rente mit frühestens 60 Jahren möglich - allerdings mit Abschlägen. „Abschlagsfrei ist die Rente für Schwerbehinderte momentan erst für 63-Jährige. Das heißt, Betroffene können deutlich früher ohne Abzüge in den Ruhestand gehen als bei der regulären Altersrente“, erläutert Katharina Lorenz, die als Sozialberaterin im SoVD-Beratungszentrum Hannover arbeitet und SoVD-Mitglieder bei Fragen zum Thema Rente berät. Sie weist auch auf die Änderungen bei der Rente  nach Arbeitslosigkeit und für Frauen hin: „Im Zuge der Rentenreform fallen beide Rentenarten für ab 1952 Geborene weg.“ Die Rente nach Arbeitslosigkeit oder Altersteilzeit können diejenigen beantragen, die mindestens zwei Jahre in Altersteilzeit waren oder im Alter von 58 Jahren und sechs Monaten oder später mindestens ein Jahr arbeitslos waren. „Da das Thema Rente insgesamt sehr umfangreich und vielschichtig ist, kann ich jedem Betroffenen nur raten, für eine individuelle Beratung in eines unserer 60 Beratungszentren in ganz Niedersachsen zu kommen“, sagt die Sozialberaterin.

Eine Übersicht über die Beratungszentren finden Sie hier.




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