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SoVD-Frauen übergeben Forderungen an Ministerin

Den diesjährigen internationalen Aktionstag für gleiche Bezahlung („Equal Pay Day“) nutzten die niedersächsischen SoVD-Frauen, um ihre Forderungen gegen Lohndiskriminierung und für bessere Beschäftigungschancen von Frauen an Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan und die frauenpolitischen Sprecherinnen der niedersächsischen Fraktionen zu übergeben.

„In Deutschland verdienen Frauen noch immer 23 Prozent weniger als Männer. Das bedeutet, dass eine Frau fast 15 Monate arbeiten muss, um dasselbe zu verdienen wie ein Mann in zwölf Monaten. Der Lohnunterschied ist damit in Deutschland deutlich höher als im EU-Durchschnitt“, kritisierte Roswitha Reiß (stellvertretende Frauensprecherin des SoVD-Landesverbandes) vor dem Niedersächsischen Landtag. „Von Frau Özkan erwarten wir, dass sie durch den flächendeckenden Ausbau der Kinderbetreuung die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert. Außerdem führt der Weg zu gerechteren Löhnen für Frauen nur über einen gesetzlichen Mindestlohn. Seine Einführung ist längst überfällig“, betonte Reiß. Der „Equal Pay Day“ findet seit 2008 statt und setzt sich für Entgeltgleichheit von Frauen und Männern ein.




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