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SoVD-Grundsatzpositionen zum Thema Frauen

Dafür macht sich der SoVD stark:

Hier die Beschreibung des Bildes

Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Eine moderne Familienpolitik fördert die Gleichstellung von Frau und Mann bei den Tätigkeiten innerhalb der Familie, zum Beispiel bei der Kindererziehung. Es müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, um Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Hierzu zählt unter anderem der Ausbau einer verlässlichen und barrierefreien Ganztagsbetreuung für Kinder.

Alleinerziehende unterstützen

In Deutschland tragen insbesondere alleinerziehende Frauen ein hohes Armutsrisiko. Im Jahr 2010 bezogen 40 Prozent aller Alleinerziehenden Hartz-IV-Leistungen – davon sind 90 Prozent Frauen. Die Gründe für dieses Ungleichgewicht sind vielfältig. Vor allem die mangelnden und nur wenig flexiblen Möglichkeiten der Kinderbetreuung verschärfen die Armut der betroffenen Frauen. Dieser Missstand muss entschieden und zielgerichtet bekämpft werden. Frauen, die alleinerziehend oftmals deutlich mehr leisten müssen als andere, dürfen nicht länger sozial benachteiligt sein.

Gleiche Chancen am Arbeitsmarkt

Nach wie vor ist der Arbeitsmarkt für Frauen von Teilzeitarbeit und geringfügig bezahlter Beschäftigung geprägt. Ein gleichberechtigter Zugang zum Arbeitsmarkt und gleiche Chancen im Berufsleben verbunden mit einem leistungsgerechten Gehalt sind jedoch der Schlüssel für die Gleichstellung von Frauen und Männern. Denn: Sie gewährleisten einen unabhängigen Lebensunterhalt und eine eigenständige soziale Absicherung. Weiterhin müssen die typischen Frauenberufe aufgewertet und insbesondere deren Bezahlung erhöht werden.

Teilhabe von behinderten Mädchen und Frauen verbessern

Die schulische und berufliche Teilhabe von behinderten Mädchen und Frauen muss im Sinne einer inklusiven Gesellschaft verbessert werden. Hierzu bedarf es barrierefreier Rahmenbedingungen und einer gezielten Förderung.
Gesundheitssystem muss auf Belange der Frauen Rücksicht nehmen
Frauen reagieren oft unterschiedlich auf Medikamente und zeigen bei Krankheiten andere Symptome als Männer. Bei Erkrankungen werden Frauen dennoch oft genauso behandelt wie Männer. Zukünftig muss das Gesundheitssystem daher auf die individuellen Belange von Patientinnen und Patienten Rücksicht nehmen.

Unterstützung von Frauen im Bereich Pflege

Frauen sind im Alter meist öfter von Pflegebedürftigkeit betroffen als Männer und leben häufiger allein. Zudem sind es häufig Frauen, die ihre Angehörigen pflegen. Ein Ausbau der Beratungs- und Unterstützungsangebote ist an dieser Stelle zwingend erforderlich. Alternative Wohn- und Pflegemodelle müssen gefördert und die ambulante Pflege muss gestärkt werden.

Die SoVD-Stellungnahmen und Broschüren mit weiteren Informationen finden Sie hier.




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