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Krankenkasse muss teureres Hörgerät zahlen

Gesetzlich versicherte Schwerhörige haben Anspruch auf ein hochwertiges Hörgerät, wenn eine herkömmliche Standardhilfe den Hörverlust nicht ausreichend ausgleicht. Das geht aus einem Urteil des Sozialgerichtes Detmold hervor. Damit wurde eine Krankenkasse dazu verurteilt, dem 45-jährigen Versicherten das teurere Gerät zu bezahlen.

Mit den üblichen Hörgeräten für 648,40 Euro konnte sich der Betroffene in einer lauten Umgebung nicht verständigen. Mit der Hörhilfe für 1.820 Euro hingegen war dies möglich. Die Krankenkasse war der Auffassung, dass der Mann die Mehrkosten selbst tragen müsse. Dem widersprachen nun die Richter (Az.: S 5 KR 97/08).




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