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Minijobs: Mit Eigenanteil Rente aufstocken

Ab Januar können sogenannte Minijobber 450 anstatt wie bisher 400 Euro verdienen. Dabei erhalten die geringfügig Beschäftigten durch die Zahlung von eigenen Beiträgen das gesamte Leistungspaket der gesetzlichen Rentenversicherung. Das teilte jetzt die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover mit.

Demnach sind Minijobs, die ab dem 1. Januar aufgenommen werden, in der Rentenversicherung versicherungspflichtig. Das bedeutet, dass Arbeitgeber einen pauschalen Betrag von 15 Prozent zahlen und die Beschäftigten den Restbetrag von 3,9 Prozent auf eigene Kosten aufstocken. Somit wird bei einem 450-Euro-Job ein Betrag von 17,55 Euro im Monat fällig. Bislang zahlten Minijobber keine eigenen Beiträge, konnten aber den Arbeitgeberanteil aufstocken.

Auf Antrag können sich Minijobber auch von der Zahlung des Eigenbetrags befreien lassen. Damit geht allerdings der Versicherungsschutz verloren. Deshalb sollten sich Betroffene dazu vom SoVD beraten lassen. Das SoVD-Beratungszentrum in Ihrer Nähe finden Sie hier.




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