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Pressemitteilung vom 16. Januar 2013

Hannover

SoVD befragt 272.000 Mitglieder: Wie barrierefrei wird die Landtagswahl?

Wie barrierefrei wird die Landtagswahl? Das möchte Niedersachsens größter Sozialverband von seinen Mitgliedern wissen. Mehr als 272.000 Niedersachsen werden im Rahmen einer großangelegten Fragebogenaktion im Januar und Februar befragt, ob Menschen mit einer Behinderung oder Senioren problemlos ihr Kreuz machen können. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fragt die Ergebnisse für das Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit (BKB) ab. Die dafür eingerichtete Meldestelle will Standards für zukünftige Wahlen erarbeiten.

Der Fragebogen wird mit der Mitgliederzeitung des SoVD an alle Mitglieder geschickt, außerdem ist er zusammen mit einer Checkliste hier abrufbar. Nutzen kann ihn natürlich jeder Niedersachse – ob er Mitglied ist oder nicht. Ein Kontakt zu der Meldestelle ist aber auch telefonisch (030/300231010), per Fax (030/300231011) oder per E-Mail (info@barrierefreiheit.de) möglich. Kritik und Anregungen können anonym abgegeben werden.

Durch ihre Rückmeldungen helfen Betroffene mit, künftige Wahlen – vor allem die Bundestagswahl im September – barrierefrei zu gestalten. So wird eine Handreichung für ehrenamtliche Wahlhelfer und ein Vorschlag zur barrierefreien Gestaltung ausgewählter Wahldokumente erarbeitet. Die Ergebnisse der Meldestelle werden dabei berücksichtigt.

„Es ist wichtig, dass alle Menschen - ob mit oder ohne Behinderung - wählen können. Nur so ist Selbstbestimmung und die gesellschaftliche Teilhabe gesichert“, betont der SoVD-Landesvorsitzende Adolf Bauer. Deshalb habe der Landesverband auch eine Wahlhilfebroschüre in leichter Sprache herausgegeben, in der  in verständlichen Worten erläutert wird, wie gewählt wird und was dabei beachtet werden muss. Diese ist hier abrufbar.




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