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Die neue Mütterrente muss nicht extra beantragt werden

„Nur einen Teilerfolg, aber immerhin einen Erfolg“, sieht Katja Krüger, Frauensprecherin des SoVD-Landesverbandes Niedersachsen e.V., im von der Bundesregierung vorgelegten Rentenpaket. Es sei gut, dass die Rentenleistungen für die Kindererziehung bei vor 1992 geborenen Kindern um einen persönlichen Entgeltpunkt verbessert werden. Allerdings gebe es eben nur einen und nicht – wie gefordert –  drei Punkte.Auch in den mehr als 60 SoVD-Beratungszentren in ganz Niedersachsen spielt die Mütterrente derzeit eine große Rolle. 

„Viele Mitglieder kommen zu uns und möchten einen Antrag für die Mütterrente stellen. Das ist für jetzige Rentnerinnen und Rentner nicht notwendig“, erläutert SoVD-Landesgeschäftsführer Dirk Swinke. Die Renten der Betroffenen werden in der zweiten Jahreshälfte automatisch um 28 Euro erhöht. „Wer jedoch noch keine Erziehungszeiten für seine Kinder bei der Rentenversicherung gemeldet hat, sollte  schnellstmöglich zu uns in die Beratung kommen, um sich die Mütterrente zu sichern“, so Swinke weiter.

Das gilt übrigens auch für Mütter und Väter, die nicht der gesetzlichen Rentenversicherung angehören. Beispielsweise für Hausfrauen, Selbstständige oder berufsständisch Versicherte wie Ärzte, Rechtsanwälte oder Architekten, kann sich ein Antrag auf die Anerkennung von Erziehungszeiten lohnen.

Bei Fragen rund um das Thema Mütterrente steht der SoVD-Landesverband  Ratsuchenden in seinen Beratungszentren zur Verfügung. Die Anlaufstelle in Ihrer Nähe finden Sie hier.




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