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Pressemitteilung vom 25. Juli 2014

SoVD kritisiert neuen CDU-Antrag: „Eine Schule für alle bleibt unser Ziel“

Hannover

SoVD kritisiert neuen CDU-Antrag: „Eine Schule für alle bleibt unser Ziel“

„Für uns bleibt eine Schule für alle das Ziel – nur so kann Inklusion gelingen.“ Adolf Bauer, Landesvorsitzender des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in Niedersachsen, kann die Tendenz des Entschließungsantrags der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtags nicht nachvollziehen: „Es kann nicht angehen, alle Förderschulen in Niedersachsen erhalten zu wollen – zumal es den vielfach zitierten Elternwillen dazu auch gar nicht gibt“, macht er deutlich. 

Dabei enthalte der am Donnerstag im Landtag behandelte CDU-Antrag durchaus positive Ansätze, wie etwa die bedarfsgerechte Ausstattung der Regel-Schulen mit ausreichend Stunden für Lehrer und Förderschullehrer. „Die CDU hat recht – das muss laufend überprüft und gegebenenfalls bedarfsbezogen ausgeweitet werden“, betont Bauer. Und auch die Stärkung der inklusiven Grundschulen sei wichtig. Allerdings lehne der SoVD die grundlegende Zielrichtung ab. „Auch, wenn die Christdemokraten ortsnahe und spezialisierte Lern- und Förderorte erhalten und weiterentwickeln wollen, sind es eben weiterhin besondere Lernorte – die müssen wir überwinden“, meint der Vorsitzende.




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