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Senioren im Parlament

Tag der Senioren im Parlament

Jung und Alt: Mit Respekt aufeinander zugehen

Zum vierten Mal fand der „Tag der Senioren im Parlament“ im Niedersächsischen Landtag statt. Am 26. September 2005 debattierten etwa 100 Mitglieder des Landesseniorenrates mit 60 Schülerinnen und Schülern von Politkursen des Viktoria-Luise-Gymnasiums aus Hameln, des Gymnasiums Ernestinum aus Celle und des Gymnasiums aus Burgdorf.

 

Nach dem Vortrag von Bundesministerin Professor Ursula Lehr, die die „Rolle des älteren Menschen in der Gesellschaft“ beschrieb, bildeten sich drei Arbeitsgruppen, in der jeweils die Vertreter der vier Fraktionen mitarbeiteten. Hier wurden vorrangig die Themen Generationenkonflikt, die Wünsche der Älteren und die Wünsche der Jüngeren sowie die Chancen des Zusammenarbeitens erörtert.

 

Als Ergebnis ließ sich aus allen drei Gruppen erkennen, dass es sowohl den Älteren als auch Jüngeren wichtig ist, gemeinsam in Dialog zu treten, voneinander zu lernen, mit Respekt aufeinander zuzugehen und Vorurteilen entgegenzuwirken. Die Älteren wie Jüngeren vereint die Angst vor der Zukunft – das sei ein Potenzial, das positiv genutzt werden solle.

 

Professor Ludger Veelken von der Universität Dortmund brachte anschauliche Beispiele, was die zwei Generationen voneinander lernen können und betonte: „Es muss einen Sinn haben, dass die Älteren so lange und so gesund leben. Wir können uns nicht auf unserem Wissen ausruhen, sonst bleiben wir stehen. Unsere speziellen Erfahrung können wir in vielerlei Hinsicht weitergeben. Und bis zum Schluss lernen.“

 

Landtagspräsident Jürgen Gansäuer hielt in seinem Abschlusswort fest: „Auf einer Veranstaltung wie dieser – übrigens die einzige aller Bundesländer in dieser Art - kann man beispielhaft erleben, dass man wechselseitig voneinander profitieren kann. Das nächste Mal werden wir auch die „mittlere“ Generation einladen, damit die Diskussion von allen geführt werden kann.“

 




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