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Start der Niedersachsenweiten Kampagne

Start der Niedersachsenweiten Kampagne

Gegen Zwangsprostitution – Freier haben Verantwortung

Auf Initiative des Landesfrauenrates Niedersachsen, der LAG kommunaler Frauenbüros und der Fachberatungsstelle KOBRA hat sich ein breites Bündnis von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Kirche, Sport, Frauenverbänden und Frauenberatungsstellen zusammengefunden, das zu einer niedersachsenweiten Kampagne „Gegen Zwangsprostitution – Freier haben Verantwortung“ aufruft.

 

Im Jahr 2006 wird die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland ausgetragen. Eine Begleiterscheinung von Veranstaltungen dieser Größenordnung ist immer auch eine Zunahme von Prostitution an den Austragungsorten. In diesem Zusammenhang wird eine Ausweitung des Menschenhandels in Niedersachsen befürchtet. Weltweit werden Frauen und Mädchen nach wie vor sozial benachteiligt, diskriminiert und ökonomisch ausgebeutet. Zudem ist drohende oder tatsächliche sexualisierte Gewalt für viele Frauen alltäglicher Bestandteil ihres Lebens.

 

Menschenhandel ist ein lukratives Geschäft des internationalen organisierten Verbrechens. Die Einnahmen übersteigen inzwischen die aus Drogen- und Waffenhandel. Den Freiern ist dies oft nicht klar. Aber Freier tragen Verantwortung.

 

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Kampagne setzen sich für Aufklärung über die Zusammenhänge der Zwangsprostitution vor, während und nach der Fußballweltmeisterschaft 2006 ein, um dem organisierten Verbrechen offensiv entgegen zu treten. Bei diese Kampagne geht es nicht um eine Diskussion für oder gegen Prostitution. Sie richtet sich auch nicht gegen den Fußball und seine Fans.

 

Vielmehr soll die Kampagne anlässlich dieses großen Ereignisses auf die begleitenden eklatanten Menschenrechtsverletzungen aufmerksam machen und die Kunden von Prostitution auffordern, Verantwortung zu übernehmen.

 

Download der Kampagnenberschreibung als PDF-Dokument [~436 kB]

Download der Unterschriftenliste als PDF-Dokument [~429 kB]




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