SoVD-Bezirksverband Mittelfranken

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Der SoVD Mittelfranken bei der AWO in Roth/Schwabach

Zu der Gesamtleitersitzung des AWO Kreisverbandes Roth-Schwabach wurde der SoVD Mittelfranken gebeten, im Rahmen der Kooperation AWO-SoVD, den SoVD im Allgemeinen vorzustellen und die Möglichkeiten der Beratung im Sozialrechtsbereich zu erläutern.

Frau Sabine Tittus, Fachanwältin für Arbeits-und Sozialrecht, die auch für die Rechtschutzstelle in Nürnberg tätig ist und die Interessen der SoVD-Mitglieder in ganz Franken vertritt und der 1. Vorsitzende des SoVD-Bezirkes Mittelfranken, Gerd Reinhardt haben dieses Angebot gerne angenommen und damit die Chance genutzt, bei dem zweitgrößten Kreisverband der AWO in Bayern für den SoVD zu werben.

Gerd Reinhardt stellte in seinem Vortrag die Gemeinsamkeiten von AWO und SoVD voran: beide Organisationen sind aus der Arbeiterbewegung heraus entstanden und sind sich einig in der Forderung an unseren Sozialstaat seiner Verpflichtung für eine soziale Gerechtigkeit aller Menschen nachzukommen. Dazu gehört auch, dass Behörden, Ämter und auch Politiker im Blickpunkt stehen und Missstände aufgedeckt, veröffentlicht und angeprangert werden. Und während der SoVD die beratende und unterstützende Funktion im Sozialrecht, bis hin zur Vertretung vor Gericht, inne hat, übernimmt die AWO mit ihren Werkstätten, Heimen und anderen Einrichtungen und Mitarbeitern für die Menschen, den pflegenden und körperlich helfenden Part.

Weiter ging es im Referat mit der Gründung des SoVD als Reichsbund im Jahre 1917, die stürmische Entwicklung, die Auflösung und Wiedergründung nach dem 2. Weltkrieg und die damit verbundenen Auswirkungen der damaligen Besatzungszonen auf unseren Verband mit dem noch immer bestehenden Nord-Süd-Gefälle zwischen SoVD und VdK. Nach Vorstellung der  Ziele und Aufgaben unseres Verbandes folgte der Hinweis auf die Ortsverbände in denen neben den Informationen über Neuerungen, Änderungen und Forderungen in der Sozialgesetzgebung mit gemütlichem Beisammensein, Ausflügen und Feiern auch der Geselligkeit gepflegt wird.  Abschließend verwies er noch auf die mitgebrachten Broschüren, die dann auch regen Zuspruch fanden.

Frau Tittus sprach über die Sozialrechtsbereiche, in denen der SoVD seine Mitglieder berät und vertritt und führte dazu auch jeweils Beispiele an. Da bei der Veranstaltung eine neue Schwerbehindertenvertretung gewählt wurde, hob sie besonders die Beratungs- und Vertretungsmöglichkeiten im Schwerbehindertenrecht sowie die Besonderheiten des Gleichstellungsverfahrens hervor.  Sie schloss mit dem eindringlichen Appell möglichst frühzeitig, bevor Bescheide ergangen sind und am besten bevor Anträge gestellt werden, vom Beratungsangebot des SoVD Gebrauch zu machen, da sich bei rechtzeitiger Beratung, z. B. zur vollständigen Antragstellung auf Sozialleistungen, viele, sich ansonsten anschließende, sozialrechtliche Verfahren vermeiden lassen. Dass Frau Tittus mit ihrem Vortrag den Nerv vieler Teilnehmer getroffen hatte, bewies im Anschluss die lange Reihe der Fragesteller. 




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