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SPD für Umlage in der Altenpflege-Ausbildung

17.06.2006

SPD für Umlage in der Altenpflege-Ausbildung

Wenn alle Pflegeeinrichtungen in einen Topf einzahlen, spricht man von Umlagefinanzierung. Diese will die SPD in der Altenpflegeausbildung wieder einführen.

 

„Wir haben gegenwärtig zwar genug Heimplätze für ältere Menschen, aber uns werden schon bald Pflegerinnen und Pfleger fehlen“, so der sozialpolitische Sprecher Uwe Schwarz. „Ohne gut qualifizierte und motivierte Beschäftigte kann es keine menschenwürdige Pflege geben.“

 

1996 hatte Niedersachsen eine gesetzliche Umlagefinanzierung für die Altenpflegeausbildung eingeführt. Sie brachte einen Solidarausgleich zwischen ausbildenden und nicht ausbildenden Betrieben mit sich. Seit das Bundesverfassungsgericht die Rechtmäßigkeit dieser Regelung prüft, sei die Zahl der Altenpflegeschüler in Niedersachsen um 20 Prozent zurückgegangen, teilte Schwarz mit.

 

Das Karlsruher Gericht habe 2003 entschieden, dass die Umlage mit dem Grundgesetz vereinbar ist, also könne die entsprechende Regelung über die Berufe in der Altenpflege angewandt werden.

 




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