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Witwenrente wird geprüft

19.06.2006

Witwenrente wird geprüft

In der nächsten Legislaturperiode will die Koalition die Hinterbliebenenversorgung auf den Prüfstand stellen. Hintergrund ist die Erhöhung des Rentenalters von 65 auf 67 Jahre ab 2012.

 

Im Visier sind verschärfte Anspruchsvoraussetzungen für den Bezug der Witwen- oder Witwerrente ab dem 45. Lebensjahr und die höhere Anrechnung eigenen Einkommens auf die Hinterbliebenenrente. Die Witwenrente beträgt grundsätzlich 55 Prozent der Rente des verstorbenen Partners.

 

Alexander Gunkel, alternierender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Rentenversicherung: „Die Hinterbliebenenversorgung ist eine vorwiegend fürsorgerische Leistung, die im Gegensatz zu Versichertenrenten ohne eigene Beitragsleistungen des Rentenempfängers gewährt wird.

 

Hinterbliebenenrente sollte künftig nur dann gewährt werden, wenn Hinterbliebene nicht aus eigener Kraft ihren Lebensunterhalt bestreiten können.“ Eine Reform der Hinterbliebenenversorgung halte er deshalb für unverzichtbar.




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