Startseite Ihres Sozialverbandes (Landesverband Niedersachsen) > Themen > Behinderung > Aktuelles > Menschen mit Behinderung beschäftigen!


SoVD - Sozialverband Deutschland e.V. - Startseite

Menschen mit Behinderung beschäftigen!

20.06.2006

Niedersachsen und Bremen erklären gemeinsam:

Menschen mit Behinderung beschäftigen!

Das Niedersächsische Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit und die Regionaldirektion Niedersachsen Bremen der Bundesagentur für Arbeit erklären gemeinsam:

 

Behinderte Menschen haben trotz vielfältiger Bemühungen und Unterstützung nach wie vor Probleme, eine dauerhafte Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu erhalten. Das Land Niedersachsen und die Regionaldirektion der Bundesagentur wollen gemeinsam dazu beitragen, diese Situation positiv zu ändern. Die Leistungen zur Teilnahme am Arbeitsleben sollen nach Auffassung der Unterzeichner intensiv genutzt werden.

 

Wir appellieren an alle zuständigen Rehabilitationsträger, die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen für behinderte Menschen noch stärker in den Blickpunkt zu nehmen.

 

Wir appellieren an die Unternehmen, die gesetzliche Verpflichtung zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen zu einem wesentlichen Bestandteil der Personalpolitik zu machen und auch bezüglich behinderungsbedingt gefährdeter Arbeitsplätze frühzeitig mit den Rehabilitationsträgern und dem Integrationsamt zu kooperieren.

 

Das Land wird durch sein Integrationsamt helfen, die Beschäftigung schwer behinderter Menschen zu sichern und zu ermöglichen. Mit den möglichen Leistungen an Arbeitgeber und an schwerbehinderte Menschen besteht ein breiter Fächer an unterstützendern Maßnahmen. Mit den Integrationsfachdiensten werden berufsbegleitende und psychosoziale Hilfen in den Betrieben ermöglicht und Hilfen bei der Erlangung eines Abeitsplatzes gegeben.

 

Die Regionaldirektion wird Anstrengungen unternehmen, um arbeitslos gewordenen (schwer-)behinderten Menschen wieder zu einer Beschäftigung zu verhelfen. Für diejenigen behinderten Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung nicht mehr im erlernten Beruf arbeiten können, werden, soweit geboten, berufsbildende Maßnahmen in die Wege geleitet, damit sie wieder in den allgemeinen Arbeitsmakrt integriert werden.

 

Bei der Auswahl von Maßnahmen wird von dem Grundsatz „So normal wie möglich, so speziell wie nötig“ ausgegangen. Dabei gehen allgemeine Maßnahmen vor reha-spezifische Maßnahmen, betriebliche vor überbetrieblichen Maßnahmen, wohnortnahe vor stationären Maßnahmen, auswärtige Unterbringung vor Internat.

 

Bei reha-spezifischen Leistungen wird – soweit es Art und Schwere der Behinderung erfordern – vor allem auf die langjährig qualifizierte und erfolgreiche Arbeit der Berufsförderungswerke in Niedersachsen-Bremen gesetzt.

 

 




>> Zum Seitenanfang