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Pressemitteilung vom 7. Juli 2015

Hannover

SoVD rät: Renteninformation durch Fachmann kontrollieren lassen

In regelmäßigen Abständen verschickt die Deutsche Rentenversicherung ihre Renteninformation. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen weist jetzt darauf hin, dass diese Unterlagen sorgfältig vom Empfänger geprüft werden müssen. „Wir wissen aus unserer Beratung, dass es bei den aufgeführten Versicherungszeiten oft Probleme gibt“, erläutert der SoVD-Landesvorsitzende Adolf Bauer. In vielen Fällen fehlten etwa Kindererziehungszeiten, Ausbildungszeiten seien nicht richtig gekennzeichnet und gerade bei älteren Arbeitnehmern könne es Zahlendreher geben, da früher Versicherungskarten per Hand ausgefüllt worden seien. Die Folge: „Falsche Angaben können zu einer niedrigeren Rente führen. Deshalb sollte man sich immer die Zeit nehmen und die Angaben überprüfen“, so Bauer weiter.

Wer sichergehen möchte, dass der Versicherungsverlauf lückenlos wiedergegeben ist, sollte sich einen Termin bei einem Fachmann des SoVD geben lassen. „Bei der sogenannten Kontenklärung schauen wir, ob die Zeiten korrekt eingetragen sind und welche Dokumente eventuell nachgereicht werden müssen“, sagt der SoVD-Landesvorsitzende. Dabei sollte die Kontenklärung so früh wie möglich erfolgen: „Wir legen das allen nahe, die um die 30 Jahre alt sind. Wer zu lange wartet, hat möglicherweise Probleme, fehlende Unterlagen zu beschaffen.“

Der SoVD ist mit rund 60 Beratungszentren in ganz Niedersachsen vertreten und berät neben dem Thema Rente auch zu Pflege, Behinderung, Gesundheit, Hartz IV sowie Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht.

Die Adresse des Beratungszentrums in Ihrer Nähe finden Sie hier.




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