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Wachsende Unterstützung bei der Ablehnung der Gesundheitsreform

14.09.2006

Wachsende Unterstützung bei der Ablehnung der Gesundheitsreform

Die Ablehnung der geplanten Eckpunkte bei der Gesundheitsreform durch den SoVD findet wachsende Unterstützung. Bei einem Forum zum Thema „Gesundheit: Eine Reform ohne Gewinner“ diskutierte SoVD-Landesvorsitzender Adolf Bauer am 12. September in Hannover mit Vertretern von niedersächsischen Krankenkassen, Verbänden und aus der Wirtschaft. „Statt endlich die dringend notwendigen Antworten auf die Herausforderungen im Gesundheitswesen zu geben, drohen mit den nun beschlossenen Vorhaben neue Probleme für die Gesetzliche Krankenversicherung und zusätzliche Belastungen für Patienten und Versicherte“, sagte Bauer zu Beginn seiner Ausführungen.

Insbesondere der Aufbau eines zentralen Gesundheitsfonds stieß bei allen Diskussionsteilnehmern auf erheblichen Widerstand und wurde von Bauer erneut kritisiert. „Im Zentrum unserer Kritik steht der vorgesehene Gesundheitsfonds: Die Sozialversicherungsbeiträge sollen künftig durch regional organisierte Einzugsstellen erhoben werden. Dabei ist nicht nachvollziehbar, warum das effiziente und problemlos funktionierende System des Beitragseinzugs durch die gesetzlichen Krankenkassen aufgegeben werden soll. Anstatt wachsende Kosten im Gesundheitswesen einzudämmen, werden mit der Errichtung dieser neuen Beitragseinzugsstellen völlig unnötigerweise neue Kosten produziert“, führte der 1. Landesvorsitzende des SoVD Niedersachsen aus. Besonders deutlich wies Bauer, der zugleich Präsident des SoVD-Bundesverbandes ist, auf die Gefahr eines weiteren Raubbaus am Sozialstaat hin. „Die Pläne zur Gesundheitsreform 2006 sind weitere Marksteine auf dem Weg zur Entsolidarisierung“, betonte er.

 




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