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Keine Einschnitte bei der Witwenrente

18.10.2006

Phantasielose Vorschläge für die Witwenrente beschreiben derzeit die Rentendebatte. Neben der Forderung, sich bei der Witwenrente an der Bedürftigkeit der Witwe zu orientieren und dem Glauben, dass eine Kürzung der Witwenrente helfen kann, die Frauenerwerbsquote anzuheben, fordern andere die Abhebung des Mindestalters für die große Witwenrente von 45 Jahre auf 47 Jahre oder gar 50 bis 52 Jahre.

Die Herren der Politik scheinen den Blick für die Realität verloren zu haben. Welche junge Frau verzichtet heute auf Erwerbstätigkeit im Hinblick auf eine Witwenrente? Die Hinterbliebenenrenten wurden bereits derart beschnitten, dass gerade junge Witwen ohnehin oft leer ausgehen.

Statt Frauen für die mangelnde Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu bestrafen, sollte über den Ausbau eigener Rentenanwartschaften von Frauen nachgedacht werden.

Wir Frauen im SoVD fordern – mit langer Übergangsfrist – die Überleitung der Hinterbliebenenrenten in eigenständige Anwartschaften durch ein verpflichtendes Rentensplitting. Für ältere Versicherte aber darf die Hinterbliebenenrente nicht weiter angetastet werden (Quelle: SoVD Zeitung, Nr. 10).




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