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Demenzversorgung in der Allgemeinmedizin

31.10.2006

Das Bundesgesundheitsministerium hat Ende Oktober das Projekt „Initiative Demenzversorgung in der Allgemeinmedizin (IDA)“ vorgestellt. Dazu diskutierte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt mit Projektbeteiligten in Nürnberg über die Möglichkeiten, die Betreuung der Menschen mit Demenz zu verbessern.

 

Ziel des IDA ist es, die Versorgung von Menschen mit Demenz stärker auf ihre Bedürfnisse und ihr Lebensumfeld auszurichten. Die betroffenen Personen sollen in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung bleiben und durch eine verbesserte hausärztliche Betreuung mehr Lebensqualität erhalten. Die Angehörigen, die oft unter hoher physischer und psychischer Belastung stehen, werden in das Betreuungskonzept einbezogen.

 

„In Deutschland leiden derzeit mehr als eine Million Menschen an Demenz. Diese Erkrankung, die zu Störungen des Gedächtnisses und des Denkvermögens, aber auch zum Verlust emotionaler und sozialer Fähigkeiten führen kann, verändert das gesamte Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Ambulante Angebote sind besonders geeignet, weil die meisten Pflegebedürftigen in ihrer vertrauten Umgebung und, was noch wichtiger ist, nahe den ihnen vertrauten Menschen gepflegt und betreut werden wollen“, sagte Schmidt.

 

Träger des IDA-Projekts sind der AOK-Bundesverband, die AOK-Bayern sowie zwei Pharmaunternehmen. Die abschließenden Ergebnisse des Modellversuchs sollen im Jahr 2008 vorgestellt werden.




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