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Job 4000 - Programm zur beruflichen Integration schwerbehinderter Menschen startet 2007
01.11.2006
Mit dem Programm „Job 4000“ soll die berufliche Integration schwerbehinderter Menschen gezielt vorangetrieben werden. Neben mehr Arbeits- und Ausbildungsplätze für besonders betroffene schwerbehinderte Menschen, Jugendliche und Schulabgänger, will die Bundesregierung beim Übergang von der Schule auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zielgerichtet unterstützen. Dafür stehen insgesamt über 30 Millionen Euro zur Verfügung.
Ziel des Programms „Job 4000“ ist die Schaffung von mehr als 1.000 neuen Arbeitsplätzen. Für die Bereitstellung können Arbeitgeber eine arbeitsplatzbezogene Förderung von bis zu fünf Jahren erhalten, die einzelne Förderung ist auf 36.000 Euro begrenzt.
Mindestens 500 neue betriebliche Ausbildungsplätze sollen für schwerbehinderte Jugendliche auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt entstehen. Arbeitgeber erhalten pro Ausbildungsplatz eine Prämie von bis zu 3.000 Euro zu Beginn der Ausbildung und bis zu 5.000 Euro nach Abschluss der Ausbildung und gleichzeitiger Übernahme in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis.
Mit Hilfe der Integrationsfachdienste erhofft sich die Bundesregierung, weitere 2.500 schwerbehinderte Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt integrieren zu können. Für jeden Unterstützungsfall erhalten die Integrationsfachdienste bis zu 250 Euro monatlich.
„Job 4000“ beginnt am 1. Januar 2007. Weitere Informationen sind der Internetseite des BMAS zu entnehmen.
