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Sozialkonferenz gegen Herabwürdigung von Hartz-IV-Empfängern und für Anhebung des Regelsatzes

14.12.2006

Sozialkonferenz gegen Herabwürdigung von Hartz-IV-Empfängern und für Anhebung des Regelsatzes

Die 9. Osnabrücker Sozialkonferenz (OSK) hat eine einstimmige Resolution verabschiedet. Sie wendet sich gegen die öffentliche Herabsetzung von Hartz-IV-Empfängern zu „Sozialbetrügern“ und fordert die Anhebung der Regelsätze.

Unter dem Arbeitstitel „Mythos Sozialmissbrauch?“ beschäftigte sich die OSK in Fachvorträgen mit verschiedenen Aspekten des im Zuge der Hartz-IV-Reform eingeführten Arbeitslosengeldes II (ALG II). Auf der Grundlage ihrer Arbeitsergebnisse formulierten die Konferenzteilnehmenden eine Resolution, in der sie den Sozialmissbrauch als Mythos anprangern. Medien und Öffentlichkeit werden darin aufgefordert, „das falsche öffentliche Bild in soziale Not Geratener“ zu korrigieren. Um die Existenzsicherung von ALG-II-Empfängern zu gewährleisten, wird zugleich die Erhöhung des monatlichen Regelsatzes auf 415 Euro gefordert.




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