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SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

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Darauf kommt es beim Handy an

20.12.2006

Darauf kommt es beim Handy an

Auf folgende Faktoren sollten Sie beim Kauf eines Geräts für ältere Menschen achten:

 

Große, gut lesbare Tasten. Flache Tastenfelder sind eher ungeeignet. Das Handy sollte über möglichst große Tasten verfügen, die gut spürbar von einander abgegrenzt sind. Auch die Beschriftung sollte gut zu lesen sein, silbergraue Tasten mit heller Beschriftung sind deswegen wenig geeignet.

 

Schwarzweiß-Display. Die Handy-Displays sollten vor allem kontrastreich sein. Zu empfehlen sind deshalb Handys mit Schwarzweiß-Displays, da diese in der Regel besser lesbar sind als farbige.

 

Größe. Älteren Nutzern kommt es auf ein paar Gramm mehr oder weniger nicht an, wohl aber auf ein Handy, das sicher in der Hand liegt. Also gilt: Groß ist gut.

 

Kurzwahl und Freisprechfunktion. Ältere Menschen wollen vor allem komfortabel telefonieren. Dabei hilft die Kurzwahl, also die Möglichkeit, jede Zifferntaste mit einer Telefonnummer zu belegen, die bei langem Druck auf die Taste automatisch gewählt wird. Ebenfalls interessant: Ein eingebauter, lauter Freisprecher.

 

Sondertasten. Die Anruf- und Ende-Tasten sollten groß genug und die Symbole gut sichtbar sein. Ein grüner und ein roter Hörer sind leichter zu erkennen als ein schmaler Strich, der sich auf einen Text irgendwo im Display bezieht.

 

Lange Standby-Zeit. Für ältere Menschen, die das Handy vor allem der Sicherheit und der Erreichbarkeit wegen nutzen, ist eine lange Stand-by-Zeit besonders wichtig. Ideal sind 12 bis 16 Tage.

 

Ortung. Bei einigen Anbietern lässt sich ein Ortungsdienst hinzubuchen. Die Positionsbestimmung erfolgt dabei entweder über das Mobilfunknetz oder, wenn das Handy diese Funktion unterstützt, über das satellitengestützte Global Positioning System (GPS).




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