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Ab 2008 Rechtsanspruch auf Persönliches Budget für behinderte Menschen

19.12.2006

Im Dezember 2006 hat das Bundeskabinett einen Bericht über die Ausführung der Leistungen in Sachen des Persönlichen Budgets vorgelegt.

Danach sei anhand detaillierter Analysen die Eignung des Persönlichen Budgets belegt, die Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen am Leben in der Gesellschaft zu fördern. Das Bundeskabinett kam auf der Grundlage des Berichts zu der Auffassung, dass die im Jahre 2004 angepassten gesetzlichen Regelungen sich bewährt hätten und ausreichten, um zum 1. Januar 2008 den Rechtsanspruch auf diese neue Leistungsform in Kraft zu setzen.

 

Das Persönliche Budget wird noch bis zum 31. Dezember 2007 in acht Modellregionen länderübergreifend erprobt. Das Modell orientiert sich am Leitbild des selbstständigen behinderten Menschen mit Anspruch auf selbstbestimmte Rehabilitation und Teilhabe. Anstelle von trägerspezifischen und fest definierten Leistungen erhalten Menschen mit Behinderung zukünftig ein individuelles Persönliches Budget in Form einer Geldleistung oder eines Gutscheins. Dies ermöglicht die eigene Abwägung und Entscheidung, welche Teilhabeleistungen wann, von wem und wo in Anspruch genommen werden. So sollen Menschen mit Behinderung als „Experten in eigener Sache“ zu Käufern, Kunden oder Arbeitgebern werden, deren Wünsche die Art der Leistungserbringung bestimmen.

 




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